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"Im Namen von Geschichte wird Geschichte verdrängt" - Philipp Oswalt, Architekt und Theoretiker, im Gespräch über Architektur als nationale Identitätspolitik
(Ob Garnisonkirche in Potsdam, Berliner Stadtschloss oder Neue Altstadt Frankfurt: An zentralen Orten zeitgenössischer Stadtplanung zeige sich eine gefährlich rückwärtsgewandte Ideologie, kritisiert der Architekt und Theoretiker Philipp Oswalt.)
jungle World: 26/2024 (Zeitschrift)
"Die Banalisierung des Antisemitismus ist ein Problem" - Rudy Reichstadt, Conspiracy Watch, im Gespräch über Antisemitismus im französischen Wahlkampf
(Die Neuwahlen zum französischen Parlament sind zu einem Zweikampf zwischen dem linken Großbündnis Nouveau Front populaire (NFP) und Marine Le Pens Rassemblement national (RN) geworden. Teile des linken Bündnisses versuchen, politisches Kapital aus de)
jungle World: 26/2024 (Zeitschrift)
"Hausangestellte haben etwas Besseres verdient" - Mark Bergfeld, Gewerkschafter, im Gespräch über die Lage von Hausangestellten
(Millionen von Beschäftigten in privaten Haushalten in ganz Europa pflegen oder unterstützen Menschen. Dabei übernehmen sie verschiedene Aufgaben, von der Betreuung von Kindern, älteren und behinderten Menschen bis hin zu üblichen Haushaltsarbeiten wi)
jungle World: 26/2024 (Zeitschrift)
"Der Islamismus macht sich in den Familien breit" - Sineb el-Masrar, Autorin, im Gespräch über Islamismus als Ausdruck eines Generationskonflikts
(In Deutschland wird meist erst dann über Islamismus gesprochen, wenn es Terroranschläge und Tote gibt.)
jungle World: 27/2024 (Zeitschrift)
"Täglich nur zwei Stunden Strom" - Ragna Vogel, Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine, im Gespräch über humanitäre Hilfe im Kriegsgebiet
(Das Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine sammelt seit Beginn des russischen Überfalls Anfang 2022 Spenden für Überlebende der nationalsozialistischen Verbrechen in der Ukraine.)
jungle World: 27/2024 (Zeitschrift)
"Tiktok bietet den großen Vorteil der Freiwilligkeit" - Susanne Siegert, Online-Marketing-Managerin und Tiktokerin, im Gespräch über historisch-politische Bildung bei Tiktok
(Unter dem Account-Namen "Keine.Erinnerungskultur" klärt die Wahlleipzigerin Susanne Siegert in sozialen Medien über die Shoah auf. Auf Tiktok - wo sie ihre Inhalte mit dem Slogan "Das lernst du in der Schule nicht über Nazi-Verbrechen" bewirbt - folg)
jungle World: 28/2024 (Zeitschrift)
"Es geht um die Deutungshoheit über die Vergangenheit" - Emilio Silva Barrera, Vereinigung zur Wiedererlangung der historischen Erinnerung (ARMH), im Gespräch über Spaniens Umgang mit der Franco-Diktatur
jungle World: 29/2024 (Zeitschrift)
"Die Bezahlkarte ist rechtspopulistische Symbolpolitik" - Matthias Weinzierl, Bündnis "Offen bleiben München", im Gespräch über Bezahlkarten für Flüchtlinge und wie sie zu umgehen sind
(Vielerorts erhalten Flüchtlinge keine Geldzahlungen mehr, sondern eine Bezahlkarte, mit der sie in Geschäften bezahlen, aber nur wenig Geld bar abheben können. Dieses System soll bald bundesweit eingeführt werden, darauf haben sich die Bundesländer g)
jungle World: 30/2024 (Zeitschrift)
"Knappheit bedeutet Unsicherheit" - Nathan Halverson, Investigativjournalist, im Gespräch über weltweites "land grabbing"
(Im 21. Jahrhundert droht Wasser zu einer immer knapperen Ressource zu werden. Staaten mit großem Wasserbedarf, der ihre eigenen Ressourcen übersteigt, versuchen, sich landwirtschaftlich nutzbare Flächen andernorts anzueignen.)
jungle World: 30/2024 (Zeitschrift)
"Die roten Dreiecke sind ein Versuch, uns einzuschüchtern" - Alexander Carstiuc und Andrea Reinhardt von der Kneipe Bajszel im Gespräch über antisemitische Graffiti
(Die Programmschänke Bajszel ist einer der wenigen Orte in Neukölln, an denen antisemitismuskritische Veranstaltungen stattfinden. Vorige Woche wurden zum zweiten Mal rote Dreiecke an die Kneipe gemalt, wie sie die Hamas zur Markierung ihrer Ziele am)
jungle World: 31/2024 (Zeitschrift)
Satans Signale - Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele sorgt noch lange für Gesprächsstoff
(Die olympische Eröffnungsfeier war zwar sehr hübsch. Doch nicht alle fanden das Spektakel toll. Nun muss noch tagelang darüber gejammert werden, denn mittlerweile ist alles irgendwie Kulturkampf.)
jungle World: 31/2024 (Zeitschrift)
"In der Zentralafrikanischen Republik haben alle Angst" - Philip Obaji, Afrika-Korrespondent, im Gespräch über russische Paramilitärs in der Zentralafrikanischen Republik und ihre Beteiligung an Massakern
(Seit 2018 unterstützen russische Söldner der Gruppe Wagner die Armee der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) beim Kampf gegen bewaffnete islamistische Aufständische, seitdem bauen sie ihre Position in dem Land stetig aus. Der nigerianische Journalist)
jungle World: 31/2024 (Zeitschrift)
"Die hasserfüllte Stimmung erinnert an 2015" - Juliane Nagel, sächsische Landtagsabgeordnete der Linkspartei, im Gespräch über Proteste gegen Flüchtlingsheime in Leipzig
(Im Leipziger Stadtteil Thekla gab es in der Nacht zum 20. Juli einen Brandanschlag auf eine geplante Unterkunft für Geflüchtete, die Wände wurden dabei mit Hakenkreuzen und entsprechenden Parolen beschmiert. Die Polizei konnte das Feuer löschen, bevo)
jungle World: 32/2024 (Zeitschrift)
"Es ist wenig von einem Rechtsstaat übrig" - Ana María Vidal, Juristin, im Gespräch über die Menschenrechtslage in Peru
(Anfang des vergangenen Jahres gab es in Peru riesige Proteste und Straßenblockaden. Die Demonstranten forderten Neuwahlen und die Absetzung der Interimspräsidentin Dina Boluarte. Dazu kam es nicht, stattdessen wurden die Unruhen mit Gewalt niedergesc)
jungle World: 32/2024 (Zeitschrift)
"Ich wollte eine Art Post-Post-Everything-Punk machen" - Eugene Hütz, Sänger der New Yorker Folk-Punkband Gogol Bordello, im Gespräch über die Macht der Musik, den Ukraine-Krieg und die "Dekolonialisierung des Denkens"
(Der Musiker Eugene Hütz, Kopf der Band Gogol Bordello, stammt aus der Ukraine.)
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Die Colectivos verschleppen Menschen" - Óscar Murillo, Menschenrechtler, im Gespräch über die Niederschlagung der Proteste in Venezuela
(Eine Woche lang gingen Tausende Menschen in Venezuela auf die Straße, um gegen den wahrscheinlichen Wahlbetrug des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro zu protestieren. Die "Jungle World" sprach mit Óscar Murillo, dem Direktor der venezolanischen M)
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Seine Recherchen kosteten ihn das Leben" - Katharina Weiß, Reporter ohne Grenzen, im Gespräch über Journalistenmorde in Griechenland
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Ein Armutszeugnis für die BRD" - Leo Ihßen, Freiheitsfonds, im Gespräch über die Menschen, die fürs Schwarzfahren ins Gefängnis wandern
(Wer ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss ein Bußgeld bezahlen, und wer auch das nicht bezahlen kann, dem droht eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Jedes Jahr landen deshalb Tausende Menschen im Knast. Die Initiative Freiheitsfonds sammelt)
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Es entsteht eine neue rechtsextreme Jugendkultur" - Matthias Bley, Koordinator im Arbeitsbereich Demokratie beim Alten Gasometer Zwickau, im Gespräch über rechtsextreme Bedrohungen
(Ende Juli entschieden sich die Veranstalter des Tausendfüßler-Festivals im sächsischen Zwickau, einen bereits laufenden Rave plötzlich abzubrechen. Etwa 30 Jugendliche, die vorher an einer AfD-Veranstaltung mit Maximilian Krah teilgenommen hatten, so)
jungle World: 34/2024 (Zeitschrift)
"Die 'woke' Linke ist im Eimer" - Jens Balzer, Kulturjournalist und Buchautor, im Gespräch über sein Buch "After Woke"
(In seinem Buch "After Woke" treibt den Schriftsteller und Journalisten Jens Balzer die Frage um, warum gerade diejenigen, die lange als Protagonisten der politischen Emanzipation galten, so anfällig sind für regressives Denken. Ein Gespräch über die)
jungle World: 34/2024 (Zeitschrift)
"Es geht um Abschreckung" - Wiebke Judith, Pro Asyl, im Gespräch über geplante Kürzungen im Bereich der Flüchtlingsintegration
(Die Bundesregierung plant für das kommende Jahr harte Kürzungen unter anderem bei Integrations- und Sprachkursen und in der psychosozialen Betreuung für Flüchtlinge.)
jungle World: 34/2024 (Zeitschrift)
"Es gibt Bettwanzen und Kakerlaken" - Martina Renner, Linkspartei, im Gespräch über Maja T.s Haftbedingungen in Ungarn
(Deutsche Behörden lieferten Maja T. Ende Juni nach Budapest aus. Dort wird T. vorgeworfen, an einem Überfall auf Rechtsextreme beteiligt gewesen zu sein. Politiker der Linkspartei haben T. im Gefängnis besucht.)
jungle World: 35/2024 (Zeitschrift)
"Wir müssen uns anpassen" - Shafi Ahmad Shirzad, "Help - Hilfe zur Selbsthilfe", im Gespräch über humanitäre Hilfe in Afghanistan
jungle World: 36/2024 (Zeitschrift)
"Der Universalismus ist stark geschwächt" - Ralph Leonard, britisch-nigerianischer Autor, im Gespräch über rechtsextreme Identitätspolitik
(Anfang August schockierten rassistische Ausschreitungen Großbritannien. Die "Jungle World" sprach mit Ralph Leonard über die Ursachen der Gewalt.)
jungle World: 36/2024 (Zeitschrift)
"Postone war ein Gegner binärer Denkweisen" - Christine Achinger im Gespräch über das Moishe Postone Legacy Project
(Als Theoretiker beschäftigte sich Moishe Postone mit Kapitalismus, Antisemitismus und dem Zusammenhang zwischen beidem. Bekannt wurde er außerdem für seine Texte über die deutsche Linke, deren Umgang mit Antisemitismus und der NS-Vergangenheit er imm)
jungle World: 36/2024 (Zeitschrift)
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