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Der Winterhimmel über Mizubiki - Holger Heiland : In Ry?suke Hamaguchis Spielfilm "Evil Does Not Exist" ist nichts so, wie es scheint
jungle World: 16/2024 (Zeitschrift)
Gelbe Scheine aus Moskau? - Ralf Fischer: Die AfD-Spitzenkandidaten bei der Europawahl sollen Geld von prorussischen Politikern erhalten haben
(Dem AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, wird vorgeworfen, er habe Geld von kremlnahen Politikern erhalten. Kontakte zu diesen pflegte er seit Jahren.)
jungle World: 18/2024 (Zeitschrift)
Frieden, Flüchtlinge, Pandemie, Israel - Tobias Prüwer: Rückblick auf ein Jahrzehnt der Querfront-Proteste in Leipzig
(Vor zehn Jahren formierte sich mit den "Montagsmahnwachen für den Frieden" ein obsessives Protestmilieu, das seitdem in verschiedenen Formen immer wieder in Erscheinung tritt.)
jungle World: 18/2024 (Zeitschrift)
Menetekel des Antisemitismus - Tjark Kunstreich: Albert Cohens Erzählung "Oh, Ihr Menschenbrüder" erscheint in deutscher Übersetzung
jungle World: 18/2024 (Zeitschrift)
Zündstoff für die Barrikaden - Marlene Gallner: Israelfeinde versuchen, das Werk Jean Amérys für ihre Zwecke umzudeuten
(Antizionisten und Israelfeinde sind stets bemüht, sich mit jüdischen Kronzeugen gegen den Vorwurf des Antisemitismus zu wappnen. Dafür scheinen sich vor Jahrzehnten verstorbene Intellektuelle besonders zu eignen.)
jungle World: 19/2024 (Zeitschrift)
Heimliche Verjährung - Arne Koltermann: Die Straffreiheit für NS-Täter und das Dreher-Gesetz von 1968
(1968 löste eine unscheinbare juristische Reform - das Einführungsgesetz zum Gesetz über Ordnungswidrigkeiten - die Einstellung Tausender wegen NS-Verbrechen geführter Ermittlungsverfahren aus.)
jungle World: 20/2024 (Zeitschrift)
Fischadler-Soap: Brüten, wo die "Blücher" sank - Elke Wittich: Seeschlacht vor Oslo: Der Brutplatz der Rauers hat eine finstere Vorgeschichte
(Das Fischadlerehepaar bezieht Quartier an historischem Ort, aber die Vergangenheit scheint die werdenden Eltern nicht zu interessieren. Man genießt lieber den Blick auf den Oslofjord.)
jungle World: 22/2024 (Zeitschrift)
In die Wüste schicken - Christian Jakob: Bei der Migrationspolitik haben Rechtsextreme und Konservative eine große Schnittmenge
(Die Migrationspolitik ist eines der bestimmenden Themen der Europawahl. Bei der Flüchtlingsabwehr ist die Zusammenarbeit der konservativen EVP-Fraktion mit rechtsextremen Parteien am wahrscheinlichsten.)
jungle World: 23/2024 (Zeitschrift)
Deutschland schwarz-blau - und unregierbar?
(Nach der Europawahl präsentiert sich Deutschland als tief gespalten: Im Westen strahlt es in Union-schwarz, im Osten in AfD-blau. Und es erscheint fast ausgeschlossen, dass die drei Ampelparteien den - wieder einmal - versprochenen Neuanfang schaffen)
Blätter für deutsche und internationale Politik: 07/2024 (Zeitschrift)
Die Banalität des Autoritarismus
(Die Demokratie erscheint dieser Tage global gefährdet. Immer mehr schwinden dabei auch die subjektiven Voraussetzungen ihres Funktionierens und begünstigen so den Aufstieg des Autoritarismus.)
Blätter für deutsche und internationale Politik: 07/2024 (Zeitschrift)
Iran: Erst die Scheinwahl, dann die Thronfolge
("Iran ohne Wahl" ist eine Artikelüberschrift, die man in den letzten Jahren oft verwenden konnte. Mehr und mehr haben die Radikalen das Bewerberfeld bei Präsidentschaftswahlen eingeschränkt.)
Blätter für deutsche und internationale Politik: 07/2024 (Zeitschrift)
Göttliche Glückssträhne - Donald Trump schlachtet das Attentat auf ihn für den Wahlkampf aus
(Der frühere US-Präsident Donald Trump hat den Mordanschlag auf ihn bei einer Kundgebung knapp überlebt und wurde nur leicht am Ohr verletzt. Für seinen Wahlkampf scheint das Ereignis bereits nützlich zu sein.)
jungle World: 29/2024 (Zeitschrift)
Zerrissen und geschichtet - John Cale, Ex-Velvet-Underground, bringt mit "Poptical Illusion" sein 18. Studioalbum heraus
(John Cale scheint keine Ruhe zu kennen: Der mittlerweile 82Jährige hat nun mit "Poptical Illusion" 18. Studioalben veröffentlicht. Es liefert interessanten Art Pop, leider aber ohne wirkliche Höhepunkte.)
jungle World: 31/2024 (Zeitschrift)
Carbonara e una Coca-Cola - Alberto Grandis Streitschrift "Mythos Nationalgericht" erscheint in deutscher Übersetzung
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Die Colectivos verschleppen Menschen" - Óscar Murillo, Menschenrechtler, im Gespräch über die Niederschlagung der Proteste in Venezuela
(Eine Woche lang gingen Tausende Menschen in Venezuela auf die Straße, um gegen den wahrscheinlichen Wahlbetrug des amtierenden Präsidenten Nicolás Maduro zu protestieren. Die "Jungle World" sprach mit Óscar Murillo, dem Direktor der venezolanischen M)
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
"Ein Armutszeugnis für die BRD" - Leo Ihßen, Freiheitsfonds, im Gespräch über die Menschen, die fürs Schwarzfahren ins Gefängnis wandern
(Wer ohne gültigen Fahrschein erwischt wird, muss ein Bußgeld bezahlen, und wer auch das nicht bezahlen kann, dem droht eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe. Jedes Jahr landen deshalb Tausende Menschen im Knast. Die Initiative Freiheitsfonds sammelt)
jungle World: 33/2024 (Zeitschrift)
Die Welten des Mauricio Rosencof - Ein Auszug aus dem Roman "Das Schweigen meines Vaters"
(In seinem jetzt auf Deutsch bei Assoziation A erscheinenden Roman "Das Schweigen meines Vaters" verbindet Mauricio Rosencof seine Erfahrungen als Gefangener der Militärdiktatur in Urugay mit der Geschichte seiner Familie.)
jungle World: 35/2024 (Zeitschrift)
Zwangssystem Bürgergeld - Die Bundesregierung will gegen Arbeitsverweigerer vorgehen; von denen gibt es aber gar nicht viele
(Mit strengeren Sanktionen beim Bürgergeld will die Bundesregierung künftig gegen sogenannte Totalverweigerer vorgehen. Dabei zeigen die amtlichen Zahlen, dass es sich um eine Scheindebatte handelt.)
jungle World: 35/2024 (Zeitschrift)
Ein Safe Space für Nazis - Elon Musk hat aus X eine Plattform für rechtsextreme Propaganda gemacht
(Seit Elon Musk Twitter übernommen und in X umbenannt hat, wird die Plattform von rechtsextremen Inhalten geradezu überflutet. Der Umsatz ist stark eingebrochen, doch das scheint Musk nicht zu beirren.)
jungle World: 36/2024 (Zeitschrift)
Alternativen zur Dauerkrise: Für eine furchtlose Sozialdemokratie
(Die einzige Konstante unserer Gegenwart scheint die permanente Krise zu sein: Erderhitzung, Corona, steigende Lebenshaltungskosten, Kriege. Wir spüren die Folgen einer durch neoliberale Umgestaltung, Deregulierung und Privatisierung immer krisenanfäl)
Blätter für deutsche und internationale Politik: 08/2024 (Zeitschrift)
Auf dem falschen Fuß erwischt - Dem Iran scheint derzeit die Entwicklung von Atomraketen wichtiger zu sein als ein Krieg im Libanon
(Israel verschärft die Angriffe auf die Infrastruktur der Hizbollah im Libanon.)
jungle World: 39/2024 (Zeitschrift)
Die schlechtesten Hits aus alten Tagen - Der Kohl-Wiedergänger Friedrich Merz wird Kanzlerkandidat der Union
(Die Bundesrepublik scheint in einer Zeitschleife festzuhängen. Allerlei Unschönes aus der Vergangenheit erlebt ein Comeback, nun wurde auch noch Friedrich Merz offiziell als Kanzlerkandidat der Union verkündet.)
jungle World: 39/2024 (Zeitschrift)
Porträt eines Maniac - Alice Cherki schildert das kurze Leben des Frantz Fanon
(Im kommenden Jahr wäre der antikoloniale Theoretiker Frantz Fanon hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erscheint die von seiner Weggefährtin Alice Cherki verfasste Biographie in einer Neuauflage mit einem Vorwort von Natasha A. Kelly und Zap)
jungle World: 41/2024 (Zeitschrift)
"Anscheinend ist vielen nicht klar, was der Holocaust gewesen ist" - Deborah Hartmann, Leiterin der Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz, im Gespräch über das Gedenken an den 7. Oktober
(Deborah Hartmann leitet seit rund vier Jahren die Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz in Berlin. Zusammen mit anderen Gedenkstätten und Stiftungen hat sie eine Gedenkveranstaltung zum 7. Oktober organisiert.)
jungle World: 42/2024 (Zeitschrift)
Ökologische Neujahrsvorsätze - Das Ritual regelmäßiger COP-Konferenzen verhindert das Artensterben nicht
(Auch dieses Jahr treffen sich Vertreter von knapp 200 Staaten zu einer Konferenz, um sich Ziele beim Artenschutz zu setzen, die sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht werden einhalten können, solange Raubbau und Monokulturen vorherrschen.)
jungle World: 43/2024 (Zeitschrift)
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